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Wühltischwelpen, ein immer wiederkehrendes Thema

Völlig verständnislos stehen wir dem "Wühltischtiermarkt" gegenüber, der darauf ausgerichtet ist, den Tiermarkt mit "Schnäppchen" Rassehunden zu überschwemmen.

Es ist viel aufgeklärt worden, viel informiert und geschrieben, dennoch existiert dieser Markt immer noch. Immer noch gibt es Menschen, die solch ein "Schnäppchentier" kaufen, sind ja auch soooo süß.

Diese Welpen wurden für diesen Zweck und Markt geboren, die Muttertiere werden ausgelaugt und ausgenutzt, die Welpen oftmals nicht gesundheitlich betreut, viel zu früh von der Mutter getrennt und unsachgemäß untergebracht. Dann werden sie mit gefälschten Papieren losgeschickt, ohne Impfungen, ohne Gesundheitsattest. (Viele Tiere, die übrig bleiben, gehen nicht mehr mit zurück, sondern werden vor der Heimfahrt schon entsorgt.) Somit sind Krankheit und Elend die Folge und der Verlust für die neuen Besitzer, die ihr Herz dann bereits an das Tier gehängt haben, ist vorprogrammiert.

Auch das neue Tierschutzgesetz ab August 2014 bietet Schlupflöcher für Ganoven, der Tierschutz richtet sich danach und hat alle Forderungen erfüllt, auch wir.

Warum nicht einen Welpen aus dem Tierschutz, Tierheim, oder, wenn es ein Rassehund sein soll, von einem seriösen Züchter, dafür muss eben dann etwas mehr auf den Tisch gelegt werden.

Eine Lanze noch für die Mischlinge aus dem Tierschutz. Gewiß ein bischen "Überraschungspaket" sind sie immer, welche Gene sich noch durchsetzen wird sich zeigen. Aber sie sind einzigartig und unverwechselbar und oft gesundheitlich stabiler und auch robuster als Rassehunde. Man vergesse auch nicht das Gefühl, etwas "Gutes" getan zu haben.

Mehr zum Thema "Wühltischwelpen" finden Sie unter: www.tasso.net/wueltischwelpen

Auch wurde mittlerweile der Tierschutz Bussgeldkatalog und Ratgeber 2015 veröffentlicht, hier der Link dazu: https://tierschutz.bussgeldkatalog.org

Im Gegenzug "unsere" Welpen

Abgesehen von den ganz Armen, die aus dem Müllcontainer gezogen oder irgendwo in einer Kiste deponiert wurden, bleiben unsere Babies bei ihrer Mama, so lange wie möglich, also bei den Besitzern. Sie können die ersten Lebensschritte zusammen mit Mama gehen und genießen deren Schutz und die Geborgenheit, bis sie dann im Alter von 4 Monaten, vollständig geimpft, gesundheitlich wohl betreut, ihre große Reise in ein eigenes Leben antreten dürfen.

Vom Tierschutz wird den Besitzern angeboten, das Muttertier auf Kosten des Tierschutzes sterilisieren zu lassen, was sehr oft dankbar angenommen wird.

Preetz 6.01.2015


Zum Gedenken an unser Gründungsmitglied

KARL-OTTO RÖSCHMANN

das uns am 26.11.2014 für immer verlassen hat

Vielen lieben Dank für all Deine Unterstützung, Deine guten Ratschläge und Deine Erfahrung. All das hat uns sehr geholfen unseren Verein ins "Rollen" zu bringen.

Du wirst auch weiterhin Deine Hand über uns halten, das wissen wir

DANKE


DOMINIQUE´S APPELL AN DIE VERANTWORTLICHEN POLITIKER

 UND DIE BEVÖLKERUNG VON LA GOMERA

GEPOSTET VON PROANIMAL GOMERA:

Heute war kein glücklicher Tag ,,..

Es ist wahr, mehr als einmal haben wir um Hilfe gebeten und es stimmt auch, dass wir sie sehr wenige Male erhalten haben. Dieses Mal ist anders...

Wir bitten nicht um Hilfe, sondern es ist ein Notfall

Heute konnten wir nicht einmal einen Welpen von der Straße und die Babys einer ermordeten Katze abholen. Es ist schwer, sehr schwer und unfair, dass unschuldige und wehrlose Kreaturen leiden, nicht nur wegen der Gleichgültigkeit von Politikern, sondern auch der Bevölkerung im Allgemeinen. Wir haben kein Geld oder Platz oder etwas Hilfe! Wir erhalten täglich Anrufe, in denen wir um Hilfe gebeten werden. Warum ist es nicht möglich, auf einer Insel von mehr als 20.000 Einwohner, dass nicht einmal 150 Personen Partner werden, durch Zahlung einer monatlichen Gebühr? Das entpricht gerade einmal 3 Packungen Tabak oder 2 Mixgetränken!

Wie ist es möglich, dass die Hauptstadt der Insel nicht mit einem einzigen Euro helfen will, wenn wir für Sterilisierungen und Aufnahme der Hunde mehr als 16.000 € in ihrer Gemeinde im Jahr 2013 ausgegeben haben?

Wie sollen wir Kosten von 3500 € pro Monat bezahlen, wenn niemand mit uns zusammenarbeitet? Wo sollen wir das Geld hernehmen um zu investieren?

Das sind viele Fragen ohne Antwort und ein trauriges Ergebnis:

Wir können nicht mehr!

Wenn dieser Notruf auch wieder nicht beantwortet wird, haben die gewonnen, die schon seit langem wünschen, dass wir verschwinden. Und wieder einmal verlieren die Schwachen und Wehrlosen: Die Tiere!


UNSER KOMMENTAR ZU DEN BEÄNGSTIGENDEN ZUSTÄNDEN VOR ORT

Ein Kommentar von uns zu dem verzweifelten Aufruf unserer Dominique vor Ort, gerichtet an die Verantwortlichen in der Politik, die Kommunen und Kreise Bevölkerung, für die es ein Leichtes wäre den örtlichen Tierschutz finanziell zu unterstützen:

Es wird nichts geschehen, solange es ein Anderer tut, solange die Dinge laufen, sieht sich Niemand in der Pflicht.

Doch die Frage stellt sich:

Was geschieht, wenn nichts mehr geschieht.

Vielleicht wird doch rechtzeitig jemand wach und denkt über die Konsequenzen nach? Kaum.

Wir als kleiner Tierschutzverein können nur im Rahmen unserer Möglichkeiten dazu beitragen, dass einigen wenigen geholfen werden kann. Das Grundproblem liegt woanders.

Die Leidtragenden werden sich nicht wehren können.


Dominique´s verzweifelter Appell hat

 Wirkung gezeigt

 Manchmal hilft es dann doch, einfach mal mit dem Fuß zu stampfen und  zu sagen: WACHT AUF !!!!  Es muss etwas geschehen.

Ipo´s dankeschön1

Dank zahlreicher Spenden konnte eben dieser besagte kleine Welpe, der als Sinnbild für viele andere steht, doch unter den Schirm von PAG kriechen.

 Er wurde von der Strasse geholt, versorgt und gepflegt und hat einen Namen bekommen.

-IPO- ist bereits in Deutschland, wo er auf seine Adoption wartet, um endlich ein glückliches Hundeleben zu beginnen. So wie er es verdient hat.

-IPO- sagt DANKE

er hat inzwischen ein wunderbares Zuhause in Kiel gefunden

Ipo´s dankeschön


TIERSCHUTZ AUS DEM AUSLAND AN DER GRENZE DES MÖGLICHEN:

Passend zu dem Appell unserer Kollegin Dominique auf La Gomera, hier eine Information, die zu der gesamten Problematik leider nur allzu gut passt: Condor hat die Preise für Tierbeförderungen drastisch erhöht.

Ab Mai zahlen wir für den Transport im Frachtraum in der Zone 2, die für uns massgebend ist:

100,00 Euro

Für einen Platz in der Kabine müssen:

65,00 Euro hingelegt werden.

Wir erwarten, dass auch andere Airlines nachziehen werden. Diese immensen Kosten können kaum von der Schutzgebühr gedeckelt werden. Auch da gibt es eine Schmerzensgrenze.

 Auslandstierschutz am Ende nicht mehr finanzierbar?


 
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