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Hannaīs kleine Geschichte:

Hallo, ich binīs, die Hanna, ein kleines unscheinbares und etwas verlorenes Hundemädchen, das ich damals war.

Meine "Mama" und mein "Papa" arbeiten gerade an unserer Homepage und da "Mama" sagt, ich sei der Auslöser, was das nun heißt, weiß ich nicht, hab ich mir so gedacht, ich helfe ihnen dabei und erzähle hier meine Geschichte.

Ich und meine beiden Geschwister, Domi und Olga, wurden am 21. April 2012 auf der Kanareninsel La Gomera geboren auf einer Müllhalde, kein Platz für eine Kinderstube, kein Futter, nur bittere Armut. Der Tierschutz "Proanimal Gomera" nahm uns in Obhut, wo es uns endlich einmal richtig gut ging, aber bleiben konnten wir da nicht.

Was ich jetzt erzähle, weiß ich von meiner "Mama".

Sie sagte immer, dass sie gerne wieder einen Hund hätte, aber durch ihre Arbeit fehle ihr die Zeit. Als sie dann eines Tages nicht mehr arbeiten konnte, war es an der Zeit für sie, sich nach einem treuen Gefährten umzusehen. Sie stöberte im Netz und das erste was sie dort fand , war ICH. Ihr Herz machte einen Sprung und sie ergriff kurzer Hand den Telefonhörer und rief bei "Tante" Jutta an. Die war dann höchst erstaunt, da ich gerade einmal 10 Minuten im Netz gestanden hatte. Am gleichen Tag wurde alles in trockene Tücher gepackt, "Mama" wollte MICH, unbedingt. Nun kam die Wartezeit. "Mama" war so aufgeregt und hat die Tage gezählt, bis ich alt genug war um in den großen Flieger zu steigen. Just an ihrem Geburtstag bin ich in Frankfurt angekommen. 650 km mussten "Mama" und "Papa" fahren, um mich kleine Maus in die Arme nehmen zu können. Aber, keine Hürde zu hoch und kein Weg zu weit, meine "Eltern" waren da. "Papa" öffnete die Tasche und ich hab ihm in die Augen geschaut, Volltreffer, es war um ihn geschehen. Nach unendlich langer Autofahrt war ich dann "DAHEIM", todmüde und erschöpft, aber ich wusste "Alles wird gut". MEIN Bettchen, MEINE Spielsachen, MEIN Futternapf, MEIN Garten und ICH. Ich werde geliebt. Nach einer Weile, meinte "Mama", auf Grund meines spanischen Temperamentes, wäre es gut einen kleinen Kameraden für mich zu suchen. So kam ich zu meinem "Schwesterchen" Kira, die damals Salsa hieß.


KiraKiraKira

Auch sie wurde auf La Gomera geboren und wohnte bei ihrer Pflegemama "Karin" .  Wir fanden sie alle süß, also fuhren wir am 30. Oktober 2012 wieder nach Hessen und holten die Kleine ab. War großes Kino. "Tante" Jutta war da, "Tante" Karin mit Kira und es gab Kuchen und Kaffee. Mir war das egal. Kira war da und ich freute mich riesig. "Mama" und "Tante" Jutta mochten sich gleich und so entstand eine Freundschaft. Von nun an arbeitete unsere "Mama" aktiv beim Tierschutzverein mit. Wir hatten Pflegehunde, was immer sehr spannend für mich war. Sie waren so klein und ich MUSSTE sie einfach beschützen. Man sagt ich hätte "Mutterinstinkt" und ich freue mich immer, wenn wir "Nachschub" bekommen.


VistasVistasVistas

Eines Tages im September 2013 kam eine Hundedame von 2 1/2 Jahren in Hamburg an. Von La Gomera. "Mama" sagte: "Sie ist schon älter Hanna und ein armes Hündchen, sei schön lieb. Wir finden ein schönes Zuhause für Vistas, so heißt sie". Kiki (Kira) und ich freuten uns und konnten es nicht erwarten bis "Mama" mit Vistas nach Hause kam.

Und dann war es soweit. "Mama" kam durch die Tür und sie hat geweint. Vistas hat ihr so sehr leid getan. Sie hatte nur ein Auge, die Fäden waren noch drin und auch am Bäuchlein war sie "vernäht". Ausserdem hatte sie sich beim Flug im Frachtraum eine richtig dolle Erkältung zugezogen. Man sagte Vistas sei ein Notfall.

Wir pflegten sie und nach einigen Wochen war sie gesund und eine ganz tolle Spielgefährtin. Sie liebt "Mama" und zeigt ihre Dankbarkeit mit Gehorsam und Schmusereien.

Dann kam der Tag. Vistas sollte umziehen, es wurde ernst. NACH KÖLN !!!!!  So weit weg. "Mama" war sehr traurig und erzählte es unserem "Opa" beim gemeinsamen Kaffee. "Opa" meinte nur: "Vistas kann nicht gehen, sie gehört zu uns". Und so wurde Vistas unser Weihnachtsgeschenk von unserem "Opa". Oh, was lieben wir ihn. Wir haben das schönste Leben auf der Welt.

Mittlerweile hat "Mama" einen eigenen Tierschutzverein gegründet, "Tante" Jutta und "Tante" Katrin sind natürlich auch mit von der Partie. Wir arbeiten immer noch mit "Tante" Dominique und "Tante" Hanna, auf Gomera zusammen und freuen uns jedes Mal, wenn wir einem kleinen (so wie wir es mal waren) Mäuschen helfen zu können.

So, das ist meine/unsere kleine/große Geschichte. Ich hoffe sie hat Euch gefallen und auch Ihr könnt  Euch dazu entschließen zu helfen.

Wir benötigen ALLES für das Tier. Decken, Flugboxen, Spielsachen usw. Auch Geldspenden wären gut, denn um richtig helfen zu können, braucht man eben doch das lästige Geld.

Ich bedanke mich bei Euch, auch im Namen der Zweibeiner, dass Ihr meine Geschichte dann doch wohl bis zum Ende gelesen habt und vielleicht nun eine Idee entwickelt, wie auch Ihr helfen könntet.


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